Geschichte der Johanniskirche

Um 750 entsteht am Standort der heutigen Johanniskirche eine den heiligen Märtyrern Abdon und Sennen geweihte Kapelle, die in den folgenden Jahrhunderten mehrfach repariert und erweitert wird (belegt u.a. 1492, 1520, 1654, 1712). 1753 wird der alte und baufällige Vorgängerbau der Johanniskirche durch eine neue, im barocken Stil gestaltete Kirche ersetzt. Die neue Kirche brannte 1776 aufgrund eines Blitzschlages bis auf das Mauerwerk ab. Sie wurde 1778 wieder aufgebaut und 1779 erneut eingeweiht.

1873 wurde die barocke Bornheimer Kirche erstmals renoviert. Gleichzeitig mit dem Einbau der romantischen Walcker Orgel, die 1874 offiziell in Dienst gestellt wurde, wurde die Nordtreppe zur Empore eingebaut. Nach einer weiteren, vollständigen Renovierung im Jahr 1896 erhielt die Johanniskirche ihren heutigen Namen. 1944 wurde die Kirche durch Bombentreffer schwer beschädigt. Sie konnte 1948 wieder eingeweiht werden.

Der Kanzelaltar der Johanniskirche wurde 1779 von dem Bildhauer L. Aufmuth und dem Schreiner Dietz geschaffen